Während der ordentlichen Generalversammlung der nunmehr 45 Jahre bestehenden Vie Naissante wurde deutlich, dass einerseits die Sorge um den Schutz des ungeborenen Lebens noch viele Menschen bewegt, und andererseits es eine immer größere Anzahl von bedürftigen Müttern und Familien gibt, denen die Vereinigung ehrenamtlich dank steigender materieller und finanzieller Spenden tatkräftig weiterhelfen kann. Zu beklagen wäre lediglich, dass das Beratungsangebot bei Schwangerschaftsschwierigkeiten nur selten in Anspruch genommen wird. Hier bleibt noch einige Informationsarbeit zu leisten. 2019 fand erstmals ein sehr gut besuchtes und ertragreiches Benefizessen in der Diekircher Hotelschule statt, sowie ein besinnlicher Gebetsabend in einer überfüllten „Glacis-Kapell“, im Beisein von Weihbischof Leo Wagener. In der Generalversammlung zu Gast war Renata Radvanska, welche die von jungen Lebensschützern gestartete Initiative „Life is Life“ vorgestellt hat. Auch die Vie Naissante gibt es nicht auf, auf die allzu häufigen Abtreibungen und deren Totschweigen aufmerksam zu machen, und arbeitet mit der europäischen Föderation „One of Us“ zusammen. So laufen zur Zeit Besuche bei den politischen Parteien, um über kinder- frauen- und familienfreundliche Lösungen nachzudenken. Übrigens ganz im Sinne des langjährigen Präsidenten Dr Jos Mersch, der kürzlich mit großer Freude die Räumlichkeiten 28, Dernier Sol in Bonneweg besucht hat. - Der Verwaltungsrat wurde einstimmig wiedergewählt.

André Grosbusch
www.vienaissante.lu

15 janvier 2020
« Si nous nous taisons, les pierres crieront » (cf. Lc 19, 40).
Après avoir commencé à détruire la planète, allons-nous laisser défigurer notre humanité ? Qui osera élever la voix ?

À l’heure de l’examen par le Sénat du projet de loi bioéthique, une prise de conscience est urgente. Depuis des années, nous nous engageons toujours plus avant vers une dérive mercantile de pays nantis qui se payent le luxe d’organiser un trafic eugéniste avec l’élimination systématique des plus fragiles, la création d’embryons transgéniques et de chimères.

Comment se fait-il que notre société si soucieuse, à juste titre, du respect de l’écologie pour la planète, le soit si peu quand il s’agit de l’humanité ? Tout est lié.

Je le répète une fois encore : l’enfant est un don à recevoir, pas un dû à fabriquer. L’absence d’un père est une blessure que l’on peut subir, mais il est monstrueux de l’infliger volontairement.

Comme vient de le rappeler le Conseil permanent de la Conférence des évêques de France, il faut garantir au nom de la liberté le droit à l’objection de conscience dans ces domaines.

Il est encore temps pour le législateur de se ressaisir, d’oser dépasser les postures idéologiques et pour tous les citoyens de faire entendre la voix du bon sens, de la conscience et de la fraternité humaine.

Michel AUPETIT
Archevêque de Paris

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